Norditalien

Ah, bella italia...
Ah, bella italia...

Ab nach Italien, für einen schönen, langen Herbst

Sonntag, 2. September 2018

Achtung, fertig, los – das Wohnwägeli ist ready, wir auch schon fast. Noch ein Blick auf die Wetterprognose, alles klar. Ob mit oder ohne Marroni, das wird ein schöner Herbst.

San Lorenzo im Pustertal – kalt wie in der Schweiz, aber mit anständigem Kaffee und Wienerschnitzel für 10 Euro.
San Lorenzo im Pustertal – kalt wie in der Schweiz, aber mit anständigem Kaffee und Wienerschnitzel für 10 Euro.
San Lorenzo im Pustertal – kalt wie in der Schweiz, aber mit anständigem Kaffee und Wienerschnitzel für 10 Euro.
San Lorenzo im Pustertal – kalt wie in der Schweiz, aber mit anständigem Kaffee und Wienerschnitzel für 10 Euro.
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
Dolomiten-Zacken...
...und nochmals Dolomiten-Zacken.
...und nochmals Dolomiten-Zacken.

Südtirol – durch die wilden Dolomiten*

Montag, 3. September 2018

* So wild sind die gar nicht, die Dolomiten. Aber grad recht für eine erste Station mit dem Wohnwägel im schönen Pustertal und auf dem kleinen, herzigen und ein bisschen versifften Campingplatz in Sankt Laurenzen. Aber: Wir sind wieder unterwegs!

Wo ist das? Fast in Venedig.
Wo ist das? Fast in Venedig.
Ristorante am Wasser – in Treviso.
Ristorante am Wasser – in Treviso.
Treviso...
Treviso...
..und ein Hauch...
..und ein Hauch...
...von Monet.
...von Monet.

Treviso, fast schon ein bisschen Venedig

Dienstag, 4. September 2018

Wir sind im Agricampeggio Pini in Fiore in Sant'Alberto – gleich um die Ecke ist Treviso und Venedig, der Platz ist fast leer, bis auf eine italienische Familie («Porca miseria» mag der Papa schimpfen) und auf Frank, den Sozialpädagogen aus Bayern, der mit uns den feinen Amarone teilen mag. Zuerst einmal führt uns der Weg nach Treviso mit kleinen Kanälen und so, aber eben: noch nicht Venedig.

Ja, ja...
Ja, ja...
...das ist schon Venedig.
...das ist schon Venedig.
Gemüsehändler...
Gemüsehändler...
Gemüsehändler...
Gemüsehändler...
...Canolli...
...Canolli...
...Piazza San Marco...
...Piazza San Marco...
...Schaufenster...
...Schaufenster...
...noch mehr Schaufenster...
...noch mehr Schaufenster...
...und vieleviele alte Fassaden.
...und vieleviele alte Fassaden.

Venedig, finalmente. Ein bisschen crowded.

Mittwoch, 5. September 2018

Wir sind mit dem Schiff direkt von Mestre nach Venedig gefahren – so haben wir wenigstens für einige Zeit die Massen rund um den Markus-Platz vermieden. Etwas abseits des Trubels ist Venedig wirklich wunderschön, mit einem Touch Morbidität, uns scheint, jedes dritte Haus sei leer und am Verfallen. Sind aber wohl einfach Spekulationsobjekte.

Teatro Italia aussen...
Teatro Italia aussen...
..und innen. Hat was.
..und innen. Hat was.
..und innen. Hat was.
..und innen. Hat was.
..und innen. Hat was.
..und innen. Hat was.
..und innen. Hat was.
..und innen. Hat was.

Teatro Italia – nomen es omen

Mittwoch, 5. September 2018

Das muss jetzt einfach sein: Mitten in Venedig steht das Teatro Italia, sicher ein ehemals schönes Theater mit grosser Tradition. Jetzt ein «Spar», irgendwie aber durchaus mit Charme.

Ganz so leer sind die Strände tagsüber nicht – aber fast.
Ganz so leer sind die Strände tagsüber nicht – aber fast.
Abendstimmung am Meer.
Abendstimmung am Meer.
Abendstimmung am Meer.
Abendstimmung am Meer.
Abendstimmung am Meer.
Abendstimmung am Meer.
Unser Wohnwägeli auf dem Campeggio Mimosa…
Unser Wohnwägeli auf dem Campeggio Mimosa…
…nur einen Maschendrahtzaun hinter dem Strand.
…nur einen Maschendrahtzaun hinter dem Strand.
In unserem Lieblingsrestaurant «Trentasette, trattoria & pizzeria, lungomare»...
In unserem Lieblingsrestaurant «Trentasette, trattoria & pizzeria, lungomare»...
Ein Bier oder zwei.
Ein Bier oder zwei.
Und die allerbesten Spaghetti alle vongole, mit ganz dicken Spaghetti.
Und die allerbesten Spaghetti alle vongole, mit ganz dicken Spaghetti.
Das Semifreddo war mehr freddo als semi.
Das Semifreddo war mehr freddo als semi.
Romantischer Weg zurück.
Romantischer Weg zurück.

Porto Sant'Elpidio: cinque giorni dolce far' niente

Dienstag, 11. September 2018

Eigentlich wollten wir ja nur zwei Nächte auf der Durchreise hier bleiben, dank dem ruhigen, schönen Strand und vor allem dank Trentasette sind es dann doch fünf Tage geworden. Ein später Sommer am Meer, wunderbar. Kann allerdings allenfalls ein bisschen auf den Hüften aufliegen...

Porca miseria...
Porca miseria...
…alles ganz schön schweinisch hier.
…alles ganz schön schweinisch hier.
Das Gewehr muss zuhause bleiben.
Das Gewehr muss zuhause bleiben.
Macellerista.
Macellerista.
Und alle Würste etc. gibt's...
Und alle Würste etc. gibt's...
...gleich auch in der eigenen Beiz.
...gleich auch in der eigenen Beiz.

Greve in Chianti: Riesenschweinerei auf dem Dorfplatz

Freitag, 14. September 2018

Am Dorfplatz in Greve in Chianti hat's eine ganz grosse Sauerei, äh, Metzgerei, die Antica Maccelleria Falorni. Mit Salami in allen Schattierungen, Schinken, Lardo und auch ein bisschen Käse. Da geraten manche (!) einfach in einen Kaufrausch, auch wenn man dann den feinen Fenchel-Salami in eine Decke eingewickelt zuunterst im Campingwägeli heimschleiken muss. Dabei kann man alles gleich in der angebauten Beiz probieren.

Firenze classico mit dem Ponte Vecchio.
Firenze classico mit dem Ponte Vecchio.
Und noch klassischer: Crémeschnitte diesmal nicht von Gilli.
Und noch klassischer: Crémeschnitte diesmal nicht von Gilli.
Ahhh...
Ahhh...
...und ahhh...
...und ahhh...
...aaaspettare ai clienti.
...aaaspettare ai clienti.
Il duomo...
Il duomo...
Il palazzo...
Il palazzo...
Il gatto bei Balenciaga.
Il gatto bei Balenciaga.
Schöne Taschen, kluge (?) Sprüche – was heisst eigentlich GG?
Schöne Taschen, kluge (?) Sprüche – was heisst eigentlich GG?
Kein Café, sondern die Kantine einer Filmcrew, die halb Florenz absperrt.
Kein Café, sondern die Kantine einer Filmcrew, die halb Florenz absperrt.

Firenze: Sweets, alte Mauern und Shopping

Donnerstag, 13. September 2018

Ach, es ist nicht mehr dasselbe wie früher. Zuviele Touristen, zuviel Verkehr, zuwenig Italiener und viel zuwenig Italianità. Aber wir essen und trinken gut, kaufen sehr schöne Stoffe (reine Leinen und Baumwolle) und was will man denn mehr?

Abendstimmung im Val d'Elsa…
Abendstimmung im Val d'Elsa…
…sogar mit einem Regenbogen.
…sogar mit einem Regenbogen.
Und zuoberst thront ein Weingut.
Und zuoberst thront ein Weingut.
Am kleinen See gleich bei unserem Agri-Campeggio in Pisa.
Am kleinen See gleich bei unserem Agri-Campeggio in Pisa.
Oliven.
Oliven.
Sardisches Bier. Sehr zu empfehlen.
Sardisches Bier. Sehr zu empfehlen.
Hund und Herr und Frau im Gleichschritt.
Hund und Herr und Frau im Gleichschritt.
Ein Espresso unterwegs – das Wägeli muss warten.
Ein Espresso unterwegs – das Wägeli muss warten.

Toscana: einfach schöne Landschaften

Sonntag, 16. September 2018

Wir fahren durch die Toscana – die ist immerhin mehr als halb so gross wie die Schweiz –, campen wenn möglich auf kleinen, schönen Plätzen, einmal im Val d'Elsa, einmal auf dem Stadgebiet von Pisa und trotzdem mitten im Nowhere an einem verzauberten See. Und überall Zypressen, Pinien, Olivenbäume und Weinreben, so weit das Auge reicht.

Cave di marmo weit oberhalb von Carrara.
Cave di marmo weit oberhalb von Carrara.
Die Berge sind weit aufgerissen, um das weisse Gold zu gewinnen.
Die Berge sind weit aufgerissen, um das weisse Gold zu gewinnen.
Rund 100 Marmor-Steinbrüche soll es geben, im Besitz von 20 Familien
Rund 100 Marmor-Steinbrüche soll es geben, im Besitz von 20 Familien
Spielerei am Berg.
Spielerei am Berg.
Im Steinbruch: hundert Meter hohe Abbaukante
Im Steinbruch: hundert Meter hohe Abbaukante
Immer weiter wird in den Berg vorgestossen.
Immer weiter wird in den Berg vorgestossen.
Riesige Sägen fräsen grosse Blöcke heraus…
Riesige Sägen fräsen grosse Blöcke heraus…
…die mit Diamantsägen zerlegt werden…
…die mit Diamantsägen zerlegt werden…
…zu handlichen Blöcken, die 80'000 Euro wert sein sollen…
…zu handlichen Blöcken, die 80'000 Euro wert sein sollen…
…natürlich nur bei bester Qualität.
…natürlich nur bei bester Qualität.
Warten auf den Abtransport…
Warten auf den Abtransport…
…übers Meer nach China und dann Dubai.
…übers Meer nach China und dann Dubai.
Carrara: ein bisschen leer…
Carrara: ein bisschen leer…
…in den Altstadtgassen.
…in den Altstadtgassen.
Aber mit starken Graffiti.
Aber mit starken Graffiti.

Carrara: Badewannen für Dubai

Donnerstag, 20. September 2018

Auf Steinbruch-Tour in Carrara mit Giovanni: Der beste Marmor ist der weisse und der geht für Jacuzzis nach Dubai, der schwarze geht nach Russland und der rosarote nach China – nein, nach China geht aller Marmor, denn da werden die grossen Blöcke überhaupt erst bearbeitet. Und natürlich wird nur die beste Qualität (soll man hören, wenn man das Ohr an den Block hält und mit dem Hämmerchen auf den Marmor schlägt) auch wirklich verwendet. Der Rest? «Dentifricc'»! Sonst hat Carrara aber sehr wenig zu bieten: eine arme Stadt mit schönen Wandmalereien, einen langen Strand, von dem der allergrösste Teil hinter Absperrungen versteckt ist – eigentlich schade.